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»Skandalfilm« in den USA: Evolutionskritiker, fürchtet Euch!!


Bild: www.expelledthemovie.com   
Filmplakat zum Film "Expelled: No Intelligence Allowed", zu Deutsch: "Ausgestoßen: Intelligenz verboten", der seit dem 8. April in den USA läuft.

27.04.2008

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(PRO) - Wer es als Wissenschaftler heutzutage wagt, auf offene Fragen zur Evolutionstheorie hinzuweisen oder gar in Betracht zieht, dass das Leben nicht durch Zufall, sondern durch ein Schöpferwesen entstanden ist, dessen Karriere ist bald beendet. Das ist eine der Hauptaussagen eines Films, der derzeit in den USA die Gemüter bewegt.

Ben Stein ist ein bekannter Schauspieler, Komödiant, Fernsehmoderator, aber auch Buchautor, ehemaliger Rechtsanwalt und Redenschreiber für die US-Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford. Er sah sich verpflichtet, einen Film darüber zu machen, wie Wissenschaftler mittlerweile behandelt werden, die die Evolutionstheorie anzweifeln, und machte sich so seinem Ärger Luft. Stein ist in den USA insbesondere bekannt als Moderator, etwa der preisgekrönten Gameshow "Win Ben Stein’s Money". Für den Wirtschaftsteil der "New York Times" schreibt er eine regelmäßige Kolumne namens "Everybody’s Business". Politisch vertritt er eher konservative Standpunkte.

Nicht alle Wissenschaftler stimmen in den allgemeinen Chor mit ein, dass die Theorie von Charles Darwin (1809-1882), nach der sich das Leben auf der Erde allmählich von niederen zu höheren Tieren und schließlich zum Menschen fortentwickelt hat, bewiesen sei. Viele renommierte Forscher haben noch offene Fragen und scheuen sich nicht, sie zu äußern. Vieles in der Natur könne nicht erklärt werden, wenn man von einer zufälligen Entwicklung des Lebens ausgehe, daher stellten manche die Theorie vom "intelligenten Designer" auf - und ernteten massive Anfeindungen. In Anspielung daran nannte Stein seinen Film doppeldeutig: "Expelled: No Intelligence Allowed", zu Deutsch: "Ausgestoßen: Intelligenz verboten".

Seit dem 8. April läuft der humorvoll gemachte Film in amerikanischen Kinos, und er schlägt hohe Wellen. Bereits am ersten Wochenende spielte er 3,2 Millionen Dollar ein, und seit Tagen muss Stein in den größten Talkshows des Landes Rede und Antwort stehen. Auf "YouTube" posten zahlreiche Nutzer ihre persönlichen Reaktionen. "Vermutlich wird der Film schon aus ökonomischen Gründen nie in deutschen Kinos gezeigt werden", schrieb eine Autorin in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit", "nur in den USA haben die Kreationisten eine nennenswerte Gefolgschaft, die einen Erfolg an der Kasse sichert".

Stein sprach für seine Dokumentation mit Wissenschaftlern, die ernsthafte Schwierigkeiten bekamen, nachdem sie die Evolutionstheorie kritisiert hatten. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner, der evangelikale Christ Mike Huckabee, warb in einem eigenen Video für den Film Steins und bestärkte dessen These, dass an den Hochschulen und Universitäten des Landes die Dozenten Schwierigkeiten bekämen, wenn sie laut darüber nachdachten, dass die Evolutionstheorie Lücken haben könnte. "Das liberale Establishment will und kann nicht erlauben, dass darüber auch nur diskutiert wird", so Huckebee. "Steins Film zeigt, dass die Wissenschaftler hingegen überhaupt keine Hinweise dafür haben, wie das Leben entstanden ist. Sie akzeptieren Außerirdische als mögliche Quelle von Leben, aber Gott ist nicht erlaubt."

"Ohne Darwinismus hätte es keinen Holocaust gegeben"

Stein geht in seinem Film die Evolutionstheorie scharf an und hebt ihre Folgen hervor: "Darwinismus hängt immer auch mit Sozial-Darwinismus zusammen, und der besagt, dass eine Rasse höhergestellt ist als eine andere", so Stein, der aus einer jüdischen Familie stammt, in einem Fernsehinterview. "Die eine Rasse darf demnach die 'niedrigere' Rasse auslöschen, wie es etwa bei meinem eigenen Volk, den Juden, oder bei Schwarzafrikanern, den Indianern oder Aborigines passiert ist." Es hätte "keinen Holocaust ohne Darwinismus" gegeben, so seine These.

Bereits jetzt würden Evolutionskritiker unverschämt behandelt, das bestätigten die Interviews, die er für seinen Film führte. Forscher würden gezielt aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft ausgestoßen und vom restlichen Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen. Als Sinnbild dafür zeigt Stein Aufnahmen der Berliner Mauer sowie Ausschnitte aus der Rede Ronald Reagans von 1987 vor dem Brandenburger Tor, wo er Gorbatschow aufforderte, die Mauer abzureißen.

Doch Stein zeigt sich im Film überzeugt: "Alles, was existiert, wurde von einem liebenden Gott erschaffen." Er habe jedoch "kein Problem" mit Menschen, die anders dächten, so Stein. Schließlich gehöre er einer freien Gesellschaft an, und nicht einer Diktatur wie in Deutschland zur Hitler-Zeit. "Jeder kann sagen, was er über Gott oder die Entstehung des Lebens glaubt. Das jedenfalls habe ich immer gedacht."

Am Beispiel des Evolutionsbiologen Richard Steinberg macht Stein jedoch klar, dass er daran längst zweifelt. Steinberg gab bis 2005 ein Journal heraus, in dem jedoch "fatalerweise" ein Artikel von Stephen C. Meyer vom "Discovery Institute" erschienen war. Darin behauptet der Autor, es gebe Hinweise in der Biologie, dass nicht alles am Menschen durch Zufall entstanden sein könne. Vieles spreche hingegen dafür, dass nur ein höheres, intelligentes Wesen die komplizierten Mechanismen geschaffen haben könne. Was Steinberg daraufhin erlebte, bezeichnet er selbst als zielgerichtete Kampagne, die das Ende seiner Karriere herbeiführen sollte und schließlich auch herbeiführte. "Ich wurde behandelt wie ein intellektueller Terrorist", sagt Steinberg, dessen Magazin mittlerweile eingestellt werden musste.

Wer zu diesem Thema eine andere Meinung vertrete, werde inzwischen mundtot gemacht. Doch Steins Anklage geht noch weiter: So wie die Nazis einst Juden und andere für sie "minderwertige" Menschen verfolgten, so fühlten sich mittlerweile Menschen, die nicht an der Evolutionstheorie festhalten wollten. Nazi-Aufmärsche und rollende Panzer und sogar KZ-Krematorien zeigt Stein. Darwin habe der nationalsozialistischen Rassenideologie den Weg geebnet, soll damit klar ausgedrückt werden. Der Filmemacher reiste auch ins hessische Hadamar, wo 15.000 geistig behinderte Menschen im Rahmen von Hitlers Euthanasie-Programm ermordet wurden. "Für mich als Juden hat dies eine persönliche Komponente, der ich nachgehen musste", sagt Stein.

"Ich warne euch, bevor es zu spät ist"

Sein Film wird derzeit heißt diskutiert. Der bekannte Atheist und Biologe Richard Dawkins, der sich Steins Film gemeinsam mit anderen geladenen Gästen und Journalisten vorab ansehen durfte, kommt auch im Film vor. "Kreationisten sind einfach keine Wissenschaftler", ist er überzeugt und spricht sogar von einer "Doktrin", die diese durchdrücken wollten. Dabei ist deren Vergehen lediglich, eine andere Meinung zu haben und verhindern zu wollen, dass eben jene Evolutionstheorie ihrerseits zum Dogma erhoben wird.

Auf "YouTube" posten Hunderte ihre Reaktion auf "Expelled". Auch ein Video mit Dawkins und PZ Myers, einem Biologe, der Evolutionskritiker öffentlich angeht, findet sich dort. Selbst eine Parodie namens "Sexpelled: No Intercourse Allowed" wurde mittlerweile ins Netz gestellt; sie beschreibt eine angebliche Ausgrenzung von Forschern, die der Theorie anhängen, dass der Storch die Babys bringt.

"Es ist meine Pflicht, die Menschen zu warnen, bevor es zu spät ist", begründet Stein seine Motivation für den Film. Er selbst ist kein Wissenschaftler, sondern gestandener Schauspieler und Entertainer und muss daher um eine ruinierte Karriere nicht mehr fürchten. Doch schon zu Beginn des Films warnt er seine Zuschauer: "Manche, die nur schon diesen Film ansehen, müssen Konsequenzen fürchten. Einige verlieren vielleicht ihre Freunde, andere vielleicht sogar ihren Job."






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Kommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel*
30 Kommentar(e) Weiter  >>
A.Beyer 06.05.08 um 19:37 Uhr
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Liebe Mitchristen,

Danke für den Artikel; aber was den Film selber anbelangt, so kann man nur sagen: „Du sollst nicht lügen“ und „du sollst kein falsch Zeugnis reden“ – so steht es geschrieben.

>>„Wer es als Wissenschaftler heutzutage wagt, auf offene Fragen zur Evolutionstheorie hinzuweisen“<<
– das ist falsch Zeugnis: M. Kimura oder S.J. Gould, um nur zwei Wissenschaftler von vielen zu nennen, haben extensive Kritik an der ET geübt und wurden berühmt und anerkannt. Allerdings waren sie auch in der Lage, ihre Sicht durch Daten zu untermauern…

>>„… oder gar in Betracht zieht, dass das Leben nicht durch Zufall, sondern durch ein Schöpferwesen entstanden ist, dessen Karriere ist bald beendet.“ <<
Nun, da muss man mal genauer hinschauen: Ein Physiker, der (so wie Kreationisten ohne wissenschaftliche Belege) behauptet, die Relativitäts- und die Quantentheorie wären Unsinn, muss sich nicht wundern, wenn er keine Karriere macht. Ebenso wenig ein anti-atomistischer Chemiker, oder ein Biologe, der noch der vis vitalis anhängt, oder ein Historiker, der behauptet, das Mittelalter hätte es nie gegeben, es sei erfunden worden (übrigens allesamt Ideen, die von entsprechenden Zirkeln ernsthaft vertreten werden). Was hier stillschweigend kolportiert wird ist die Behauptung, es sei in der Evolutionsforschung anders als in anderen Wissenschaften. Das aber ist falsch Zeugnis.

>>„Viele renommierte Forscher haben noch offene Fragen und scheuen sich nicht, sie zu äußern.“ <<
Das wird durch Wiederholung nicht wahrer: In der ET wird genausoviel kritisiert wie in jeder andere Theorie auch. Die ET ist genauso wenig perfekt wie jede andere Theorie auch. Die ET wird über die Jahrzehnte (und Jahrhunderte) genauso weiter entwickelt wie jede andere Theorie auch.

>>“Vieles in der Natur könne nicht erklärt werden, wenn man von einer zufälligen Entwicklung des Lebens ausgehe“<<

das ist ein Strohmann, denn allein mit „Zufall“ wird Evolution nicht funktionieren – es bedarf eines richtenden Selektionsdrucks, der Mutationsfähigkeit, der Fortpflanzungsfähigkeit (und weiterer Faktoren) sowie des Zusammenspiels zwischen ihnen.

>>„daher stellten manche die Theorie vom intelligenten Designer auf - und ernteten massive Anfeindungen.<<
… weil es sich dabei nicht um eine Theorie handelt: ID ist die EINZIGE „Wissenschat“, die nicht versucht, herauszufinden, wie etwas fuktioniert (hat), sondern die mit aller Gewalt nichts weiter versucht als zu „beweisen“, dass es NICHT funktioniert haben kann, sich dabei aber STRIKT weigert, etwas über Mechanismen, Urheber, Zeiten, Rahmenbedingungen auszusagen. Wie kommt es eigentlich, dass sich ID-Vertreter noch nicht einmal einige werden, ob es eine gemeinsame Stammesgeschichte gegeben hat oder nicht?

>>"Ohne Darwinismus hätte es keinen Holocaust gegeben"<<
Das ist eine blanke Lüge, die einem Christen nicht über die Lippen gehen sollte. Man schaue bitte in die Geschichtsbücher: Hat es vor Darwin keine Völkermorde gegeben? Keinen Rassismus? Keine Sklaverei? Glaubt jemand IM ERNST, Mao, Hitler, Stalin hätte es ohne die ET nicht gegeben? Die Kreuzritter, die in Jerusalem förmlich durch Blut wateten (übrigens auch durch das Blut orientalische Christen), waren die durch Darwin vergiftet? Die Inquisitoren, die Hexenfolternknechte, dachten die an Evolution? Das alles ist ebenso absurd wie die Behauptung von Richard Dawkinsm ohne Religion gäbe es keine Kriege – und da packt er Stalinismus und Nationalsozialismus flugs in die weltanschaulich-religiöse Kiste mit rein. Hey, Leute, wach werden!

>> Am Beispiel des Evolutionsbiologen Richard Steinberg macht Stein jedoch klar, dass er daran längst zweifelt. Steinberg gab bis 2005 ein Journal heraus, in dem jedoch "fatalerweise" ein Artikel von Stephen C. Meyer vom "Discovery Institute" erschienen war. Darin behauptet der Autor, es gebe Hinweise in der Biologie, dass nicht alles am Menschen durch Zufall entstanden sein könne. Vieles spreche hingegen dafür, dass nur ein höheres, intelligentes Wesen die komplizierten Mechanismen geschaffen haben könne. Was Steinberg daraufhin erlebte, bezeichnet er selbst als zielgerichtete Kampagne, die das Ende seiner Karriere herbeiführen sollte und schließlich auch herbeiführte. "Ich wurde behandelt wie ein intellektueller Terrorist", sagt Steinberg, dessen Magazin mittlerweile eingestellt werden musste.<<
Was hier allerdings unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, dass (gut begründeter!) Verdacht bestand, dass besagter Artikel von Meyer am in der Wissenschaft üblichen peer-review Prozess vorbei geschleust wurde...

Leute, so geht es nicht. Wir sind Christen, keine Genesisten. Wer die Botschaft Jesu ernst nehmen will, sollte sich Jesus zuwenden und sich nicht in endlosen und sinnlosen Spekulationen über den Ursprung der Welt verlieren, weil dies von Heilsplan Jesu wegführt – wie schon Paulus seinen Adoptivsohn Timotheus ermahnte.

Ich schließe wie immer: Wenn eine Gemeinde sich kompetent über Evolution informieren will, stehe ich gerne zur Verfügung (oder auch andere Mitglieder der AG Evolutionsbiologe, sofern z.B. ein atheistischer Referent gewünscht wird).

Grüße und Segenswünsche

Andreas Beyer

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LouisAramis 03.05.08 um 14:19 Uhr
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Die Schöpfungsberichte wiedersprechen sich nicht: Der zweite Bericht stellt im Gegensatz zun ersten keine chronologische Darstellung dar.

Ich stimme soweit mit den liberalen Theologen überein, wenn sie sagen, die Sechs-Tage-Schöpfung ist nicht das Zentrale im Schöpfungsbericht: Auch ich bin der Meinung, dass unser göttlicher Ursprung, unsere Schöpfung auf Beziehung und Umwelt hin, etc. eher das wichtige sind. Der Punkt, an dem ich widerspreche ist folgender: Auch wenn ich dieser Meinung bin - wieso soll das denn bitte ein Anlass sein, dem Schöpfungsbericht seine Historizität abzusprechen? Genauso die Wunder Jesu im NT: Natürlich steht das Festhalten des Petrus, als er ins Wasser sinkt (Mt 14,31) auch sinnbildlich dafür, dass Jesus mich in Gefahr "festhält" - aber woher kommt bitte diese sogenannte "Logik" und die Berechtigung, zu sagen dass das gar nicht passiert wäre? Das ist doch vollkommener Nonsens.

Ich habe bisher (auch bei mir früher) die Erfahrung gemacht, dass wer sich als Christ bezeichnet und den Schöpfungsbericht infrage stellt, das in der Regel (wohl eher unbewusst) aus der Motivation heraustut, die Evolutionstheorie, von der er überzeugt ist, nicht einbrechen zu lassen - das sind rein subjektive Interessen und Ausgangspotisionen: Dass ich damit das Wort Gottes nicht richtig verstehen kann, braucht man nicht zu erklären...

Entweder die Bibel kennzeichnet, wo sie etwas bildlich verstanden haben will (z.B. Jesu Gleichnisse) oder sie lässt es offen (z.B. viele Aussagen in den Psalmen). Die Schöpfungeberichte dagegen geben (bei unvoreingenommenem Lesen!) NULL Hinweise auf eine eventuell bildlich gewollte Interpretation. Nichts anderes als ein 24-Stunden-Tag hat "Abend" und "Tag", es wird klar und deutlich gesagt, dass der Mensch direkt geschaffen wurde - Gott wollte Menschen machen und sofort war Adam da - und die Tage sind auch keine Zeitalter: Das würde heißen, dass die Pflanzen (3. Tag) ein ganzes Zeitalter ohne Sonne (4. Tag) hätten auskommen müssen, das ist völliger Unsinn.

Auch bestätigt Paulus, dass es den ersten Menschen Adam wirklich gegeben hat und dass durch ihn die Sünde in die Welt kam (dass die Sünde da ist, ist ein Fakt, aber außer von Adam kann sie nirgendwoher kommen):

1.Kor 15,22: Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.

Apg 17,26: Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht [...].

Wer die Schöpfungsberichte infragestellt, der muss auch den Rest der Bibel infragestellen und man kann sich auf dieser Grundlage ebenfalls nicht mehr darauf verlassen, dass die Auferstehung Jesu wirklich wahr ist, so wie's die Bibel bezeugt - sprich damit bricht der gesamte christliche Glaube zusammen.

Abgesehen davon erkennt man nicht nur an der mehr als schlechten Beweislage, sondern auch schon am Verhalten ihrer Vertreter, dass die Evolutionstheorie nichts anderes als eine Ideologie ist. Sie ist eine der herrschenden Religionen der westlichen Gesellschaften und damit hat sich der Fall für mich erledigt. Ich verlass mich auf Gottes Wort, das musste noch NIE revidiert werden.

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nrw 01.05.08 um 22:34 Uhr
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Wie kann man den biblischen Schöpfungsbericht für eine wissenschaftliche Aussage halten, wenn in 1. Mose 1 die Tiere VOR den Menschen und in 1. Mose 2 die Tiere NACH den Menschen geschaffen werden? Die Bibel will hier offenbar keine detailgetreue Wiedergabe des Schöpfungsvorgangs anbieten, sondern sie will deutlich machen, dass Gott der Schöpfer ist. Dies wird anschaulich beschrieben, damit es auch von allen Menschen verstanden und behalten werden kann, z.B. auch von Kindern. Die Anschaulichkeit der Beschreibung will nicht aussagen, dass es genauso gewesen ist, es handelt sich um eine pädagogische Methode. In Israel wurde eben zu Allem eine Geschichte erzählt.

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DerDawkinist 29.04.08 um 12:49 Uhr
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"Es hätte "keinen Holocaust ohne Darwinismus" gegeben, so seine These."

Wer die Evolutionstheorie auch nur annähernd versteht, merkt schnell, dass es so etwas wie menschliche "Rassen" gar nicht gibt. Die Nazis hätte ihre Ideologie also auch sonst "begründen" können. Ihre stärke in der Wahrheitsverdrehung haben sie ja immer wieder bewiesen.

Natürlich kann jeder seine Meinung über Gott und die Welt kundtun. Dass sie Wissenschaftlich ernst genommen wird ist jedoch kein allgemeines Recht.

"So wie die Nazis einst Juden und andere für sie "minderwertige" Menschen verfolgten, so fühlten sich mittlerweile Menschen, die nicht an der Evolutionstheorie festhalten wollten."

Da würde Herrn Stein jeder Nazi der den Holocaust leugnet recht geben. Erkennt Stein die Gefahr seiner Aussagen nicht? Jeder Holocaustleugner wird ihn zitieren und sagen: "Seht, sogar ein Jude sagt, dass Evolutionskritiker heute wie die Juden im 2. Weltkrieg behandelt wurden und Evolutionskritiker werden ja nicht einmal mit physischer Gewalt bedroht.

Holocaustleugner tun sich mit der Akzeptanz der Realität schon schwer genug. Herr Stein muss ihnen nicht noch mehr Steine (:-)) in den Weg legen.

Richard Dawkins hat recht wenn er sagt, dass Kreationiste keine Wissenschaftler sind. Sie dürfen ihre Meinung sicherlich kund tun. Aber wundern sollten sie sich nicht, wenn sie unter den Wissenschaftlern nicht akzeptiert werden.

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m.simon10 28.04.08 um 20:43 Uhr
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Was für ein Quark.
Jeder, der glaubt, die Welt sei so entstanden wie in der Bibel beschrieben, der kann das tun.
Niemand verbietet es! Sicher, andere sind anderer Meinung, und glauben nicht an die Schöfpungsgeschichte, diese mögen dies mehr oder weniger fair kund tun, auch wird sich lustig gemacht über den Schöpfungsglauben, was nicht richtig ist, man sollte sich niemals über das lustig machen, woran ein anderer glaubt.
Aber die Schöfpungsgeschichte hat dort nichts verloren, wo der Bereich der Wissenschaft angesiedelt ist, denn das ist sie nicht, eine Wissenschaft, die Schöfpungsgeschichte ist ein Glaube.
Für die Evolutionstheorie gibt es viele Beweise, und es gibt noch Lücken, sicher, aber das was behauptet wird, hat Hand und Fuß. Fehler mag es in der Interpretation der Beweise geben, auch klar, aber es ist Wissenschaft.
Wenn die Kreationisten dort blieben, wo sie hingehören, in der Kirche, im Religionsunterricht, im Bibelkreis, dann es gäbe es überhaupt kein Problem.
Aber die Kreationisten verwechseln Glauben mit Wissenschaft und damit machen sie sich unglaubürdig und leider auch lächerlich.


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Yogman 28.04.08 um 18:03 Uhr
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Danke Herr Stein - Sie sprechen mir aus der Seele. Ich dachte schon, ich bin der Einzige, der solche Gedanken hat. Mein Pseudonym ist übrigens nicht Ben Stein, falls jemand auf diese Vermutung kommen sollte. Ich kann aber mit ihm sehr gut mitfühlen und mit den Anfeindungen, die er in den nächsten Wochen zu hören bekommt, der "böse Verschwörungstheoretiker". Wer selbst etwas davon kosten will, poste Steins Thesen doch einfach unter dem eigenen Nick in den Jesus.de-Foren. Dann geht's rund...

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